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..:: Die Jugendgruppe als Arbeitsgemeinschaft "Amateurfunk" ::..

Seit einiger Zeit setzt sich der Radioclub Oberweißbach im Rahmen der Arbeit im Distrikausbildungszentrum mit der Ausbildung Jugendlicher auseinander.


In Zusammenarbeit mit der Regelschule "Friedrich Fröbel" in Oberweißbach und dem Radioclub ist eine Arbeitsgemeinschaft gegründet worden, deren Mitglieder sich 14-tägig zusammenfinden, um den Amateurfunk in all seinen Facetten kennenzulernen und zu erkunden.

So haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu probieren. Folgende Themenbereiche bietet die AG an:


Grundlagen der Elektronik

Was mit ein paar elektronischen Bauteilen, einem Lötkolben und etwas Geschick machbar ist, kann im Selbstversuch ausprobiert werden. Und natürlich kann man lernen, warum die LED leuchtet oder Musik aus dem Lautsprecher kommt. Schließlich kann man nicht nur die Erfahrung sondern auch das selbst gebaute Gerät mit nachhause nehmen.







Funkbetriebsdienst

"CQ CQ CQ hier ist Delta November Eins Tango Hotel Romeo" rufen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in den Äther hinaus und sind mit einem Mikrofon, einem Funkgerät und einer Antenne mit der Welt verbunden. Im Funkbetriebdienst werden die Grundlagen und die Art und Weise der Kommunikation im Amateurfunk vermittelt und es wird die Möglichkeit gegeben, unter Anleitung dessen Frequenzbänder zu benutzen - ähnlich wie in der Fahrschule. Wie es beim Erlernen des Auto fahrens ein Fahrschulauto gibt, hat das DAZ das Ausbildungsrufzeichen DN 1 THR. Und wer weiß, vielleicht hat der eine oder andere ja Interesse, die Amateurfunkprüfung zu absolvieren.

Computertechnik

Daß die Computertechnik auch aus dem Amateurfunk nicht mehr wegzudenken ist, dürfte jedem klar sein. So ist der Rechner mittlerweile mehr als ein sehr nützliches Hilfsmittel bei der "Funkerei" - er hat sich ist neben Mikrofon und Taste zu einem Instrument im Amateurfunk entwickelt und das lange vor dem kommerziellen Internet-Zeitalter.

In der Schul-AG kann jeder die Grundlagen der PC-Technik kennenlernen, kann im Rahmen der Funkausbildung auch digital über den Äther mit der Welt kommunizieren und natürlich auch den vorhandenen Breitband-Internet-Anschluß benutzen.

Amateurfunkpeilen - Fuchsjagd

Entgegen der allgemeinen Meinung Amateurfunk habe nichts mit Sport zu tun, sind die Mitglieder der Jugendgruppe sportlich sehr aktiv. Das Amateur Radio Direction Finding (ARDF) , das so genannte Amatuerfunkpeilen, ist eine Art Orientierungslauf nach Funksignalen. Während man beim OL auf einer Karte markierte Punkte mit Hilfe von Karte und Kompaß anlaufen muß, dienen bei einer Fuchsjagd in einem Waldgelände versteckte kleine Sender als Anlauf- und Orientierungspunkte. Der Teilnehmer muß mit seinem Peilempfänger meistens 5 Sender, die Füchse, aufspüren. Erschwert wird dies dadurch, daß jeder Sender jeweils nur eine Minute sendet und danach vier Minuten Sendepause hat. So ergibt sich ein Fünf-Minuten -Zyklus, in dem ein Sender nach dem anderen jeweils eine Minute sendet.
Warum haben so viele Menschen Spaß am Amateurfunkpeilen? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Es ist die wunderbare
Verbindung von Natur und Technik. Da für diese Aktivität keine Sendelizenz notwendig ist, gibt es auch keine Altersbeschränkungen, so daß Familienangehörige von Funkamateuren, Jugendliche und Rentner daran teilnehmen können. Ob man die Sender im Wanderschritt oder in Höchstschwindigkeit sucht bleibt einem selbst überlassen. Quelle: ardf.de
Dieser Sportart können die Teilnehmer der Schul-Arbeitsgemeinschaft im Rahmen der angebotenen Ausbildung nachgehen.


Insgesamt bietet das Distrikausbildungszentrum mit der Arbeitsgemeinschaft "Amateurfunk" eine breite Palette an Aktivitäten an.